Was versteht man unter Phytotherapie?
Schon seit Jahrhunderten nutzen die Menschen Pflanzen zur Behandlung von Krankheiten. Heute wird die Phytotherapie als Behandlung mit Pflanzen bezeichnet. Im Jahr 1500 v. Chr. dokumentiert der medizinische Papyrus von Ebers die Verwendung von Pflanzen in der Medizin. Später wurden Heilpflanzen in Klöstern angebaut und zu therapeutischen Zwecken verwendet. Pflanzen werden schon seit Jahrhunderten zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. So gibt es beispielsweise Hinweise darauf, dass Extrakte aus dem Gingko biloba-Baum, der als der älteste überlebende Baum gilt, bei älteren Patienten das Kurzzeitgedächtnis verbessern können.
Was ist Phytotherapie?
Der Begriff „Phytotherapie“ leitet sich von den griechischen Wörtern „phytos“ für „Pflanze“ und „therapeia“ für „Behandlung“ ab. Bei der Phytotherapie werden Pflanzen in verschiedenen pharmazeutischen Formen, wie Tees, Sirup oder Tabletten, zum Schutz und zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Die Phytotherapie ist keine alternative Behandlung. Es handelt sich um eine komplementärmedizinische Praxis, die auf den Schutz und die Behandlung der Gesundheit abzielt. Die Phytotherapie ist eine rationale und evidenzbasierte Behandlungsmethode. Bei der Phytotherapie ist genau bekannt, welcher Wirkstoff oder welche Stoffgruppe für die biologischen Wirkungen verantwortlich ist.









